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11/07/2011 / jasminhamadeh

OpCo und ich: Einstieg Antrieb Wilson Vorschläge Was mach ich draus?

Und noch einen, weil ich nicht weiß, wann ich wieder dazu komme:
Wie geht es mir in und mit OpCo?

Einstieg
Den eigentlichen Einstieg hab ich nicht durch die Bekanntmachungen, die Einladungen, die Themen etc. bekommen, sondern durch ein Missverständnis im Zusammenhang mit dem Veröffentlichen von Blogposts (ich wusste nicht, was gemeint war…), das David Weiß aus dem OpCo Team so freundlich aufgeklärt hat, dass ich dachte, wenn er sich so eine Mühe macht, dann mach ich mir auch welche – und habe einen Blog eingrichtet.

Dass ich den dann auch so aktiv genutzt habe, hat mich selbst überrascht. Da hat OpCo11 wohl genau meinen Hunger nach Input, Nachdenken, Feedback holen / kriegen, Austausch zu E-Learning-Themen getroffen. Seit ein paar Jahren arbeite ich freiberuflich und nicht so gut vernetzt. Vor meinen diversen Elternzeiten war da noch nicht so viel Netzwerk, auf das ich auch vom Home-Office zugreifen konnte. Also einige Jahre e-Learning /-Teaching-Arbeit – ohne regelmäßigen Austausch mit MitsteriterInnen.

Zugang / Fokus
Wie ging das? Ich habe Zeiten gesucht, in den ich mindestens 1 oder 2 Stunden am Stück lesen / schreiben / lernen konnte. Das war gut und wichtig. In den Kleinteilen verlier ich mich schnell. Als Struktur-Fetischistin macht mich das Format total nervös. Und regt mich andererseits an… vermehrter Stoffwechsel durch Reibung vielleicht 😉

Mein Fokus war in der Regel:  Wie steh ich zu dem Thema aus meinen Erfahrungen? Wie k ann ich das, was andere dazu denken, wissen, erfahren haben, für meine Kurse nutzbar machen. Was kann ich sonst daraus mitnehmen? Was kann ich für andere beitragen? (Erfahrungen, Erkenntnisse, Fragen, Ideen)

Antrieb
Was mich motiviert: Zugegebenermaßen, ganz  eitel:  zu sehen, dass jemand meine Beiträge liest und sich damit auseinander setzt. Ich war erstaunt, dass Feedback gar nicht vor allem aus dem Kurs selbst kam, sondern über XING-Kontakte, beim beruflichen Treffen mit Leuten,  über Interessierte, die OpCo-mitlesen / mitdenken – ohne, dass man es in OpCo selbst „spüren“ könnte.

Aber durchaus auch ganz allgemein: Alle Momente, in denen ich wirklich Austausch gesehen habe: Einer denkt was eine andere ergänzt, fragt, man setzt sich auseinander, kommt zusammen zu Ideen. Davon hätte ich gern noch mehr gehabt. Zu sehen, dass da Leute für Austausch sind, aber so recht kommen wir richtig intensiv nicht zusammen, das macht Sehnsucht. Daher kamen meine Wünsche für die nach Opco11-Ära.

Wilson
Tom Hanks bastelt sich im Film „Verschollen / Cast Away“ als einziger Überlebender auf einer einsamen Insel ein „Gegenüber“ aus einem Volleyball. Er nennt ihn „Wilson“ und ist in sehr engem „Kontakt“ mit ihm, was ihm erheblich beim Überleben hilft… Nicht, dass ich Überlebenshilfe bräuchte, aber ein bisschen habe ich mir auch einen „OpCo11-Wilson“ gebastelt, dem ich verpflichtet bin. Dem ich vielleicht noch einen Beitrag versprochen habe, den ich auch dann geschrieben habe, wenn es eigentlich zeitlich nicht mehr ging. Einen Wilson, der nicht zwei Tage warten soll, bis ich Kommentare sichtbar gemacht habe (es hat sehr lange gedauert, bis ich im Blog die  Funktion gefunden habe, mit der Kommentare ohne meine ausdrückliche Erlaubnis erscheinen…)

Ich funktionier so. Natürlich muss das Thema was mit mir zu tun haben (zumindest potenziell), aber vor allem brauche ich Menschen dafür. Und um so besser, wennn ich mir da nichts basteln muss – sondern wirklich ein Gegenüber spür- und sichtbar ist. Die, mit denen es hier immer wieder funkt, genieße ich sehr! Danke dafür – und gern immer wieder!

(„Nicht objektivierbar“ ist diese Anforderung an einen Lernprozess, habe ich hier gelernt ;-))

Weg von Wilson:
Vorschläge
Hilfreich fände ich:  z. B. zu wissen, ob die OpCo Woche bis Freitag oder Sonntag geht. Ich poste nicht gern nach den vernetzenden und wertschätzenden Zusammenfassungen, die ich sehr hilfreich fand! Danke dafür Jochen Robes!
Vielleicht ist es auch eine Idee, die Woche von Mi – Do laufen zu lassen, das fängt gleichermaßen die Wochenendarbeiter und die Mo-Fr-Leute auf – ohne, dass das OpCo Team zwangsläufig wochenends arbeiten müsste. Die Wochentaktung fand ich hilfreich.

Und natürlich: Ich würde moderierte Foren sehr schätzen… Ihr wisst schon: Menschen und intensiverer Austausch… gleichzeitig als Strukturanker für die Struktur-Fetischisten… Das wär ein Traum! Dann kann ich mich auch zwischendurch im „Beitrags-Zappen“ gehen lassen…

Die Idee der wöchentlichen Sessions hat mir sehr gefallen. Als Events und Bezugspunkte für die Diskussionen. Je mehr es gelingt, sie so zu nutzen, dass das Gleichzeitige von Referent und Teilnehmenden sinnvoll genmutzt werden konnte, um so besser fand ich es natürlich – Ihr wisst schon: Menschen und intensiverer Austausch…

Worüber ich immer wieder nachdenke: An manchen Stellen war offensichtlich, dass die kleinen Happen, mit denen wir hier unseren Hunger stillen, zur Oberflächlichkeit verleiten. Kommentare, die zeigen, dass etwas nicht zu Ende gelesen wurde oder eben nur überflogen, werden der Mühe derer, die einen Post schreiben, nicht gerecht. Mich hat das sehr demotiviert – auch wenn es anderer Leuts Beiträge betrifft ;-)) – zumal es schwer als Ausgangspunkt für einen tieferen Austausch genutzt werden kann (Wer liest schon die Kommentare zu den Kommentaren?). Wie kann man das ändern? Sollte man das – oder lebt man eben damit? Wahrscheinlich…

Und dann gab es Phasen, in denen ich gar kein Gegenüber gesehen habe. Fragen, Provokationen etc. verhallt sind – und ich mir dachte: Wieso teile ich hier eigentlich? Und mich fragte, wie ich es denn handhabe: Und auch ich markiere nicht jeden Beitrag, den ich mag, über den „Like Button“… schreibe keine Kommentare, wenn ich nicht dringend was fragen / sagen will… Ich habe nicht einen ReTweet verschickt (da kenn ich mich allerdings auch echt noch nicht so gut aus…). Ob es da Wege geben könnte, es normal werden zu lassen, der Wertschätzung über die ganze Konferenz hinweg Auszudruck zu verleihen?

Und was mach ich draus
Ein schöner Vernetzungs-Auftakt  ist das hier für mich. Ich werd versuchen, mit einigen der Kollegen/innen vernetzt zu bleiben. Vielleicht finde ich sie auch auf XING usw. Vielleicht ergibt sich aus den Wünschen an die nach-OpcO11-Ära noch was Konkretes von anderen. Ansonsten bastel ich meine Homepage neu (über WORDPRESS – da bin ich jetzt „lecker gemacht“…) und werde dort ein Forum einbinden – und darüber Bescheid geben.  Im Blog und über Twitter mit#opco11. In ein zwei Monaten spätestens, hoffe ich…

An ein paar Themen muss ich nochmal ran und ein paar Tools möchte ich gern ausprobeiren. Vielleicht finden sich ja noch ein paar MitstreiterInnen.

Ich denke, mit diesem Format kann man sehr gut einen Auftakt machen zu spezifischen Themen – Fragen, Informationen, Beispiele, Erfahrungen, Mitdenker sammeln – um dann weiter zu sehen, was sich draus entwickeln kann.

Meinen besten Dank an alle, die hier organisieren und beigetragen!

Jasmin

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