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21/06/2011 / jasminhamadeh

Wäre SMS nicht auch was für Onkel Horst? Wer muss / darf / kann vielleicht doch geschult werden…?

Ach, das macht ja Spaß!

Da sind in den Kommentaren zu „Oma Anne kann SMS schreiben“ ganz schnell ein paar Punkte aufgekommen, die ich lieber zu einem neuen Post verarbeite, damit sie nicht verloren gehen.

Jetzt reizen mich natürlich die Gedanken, die zeigen, dass doch wer was mit Medienkompetenz-Schulung anfangen kann:

Wäre dies ein moderiertes Forum (ich kann nicht raus aus meiner Haut…), würde ich folgende Threads / Stränge aufmachen:

1. Lernstile
Jörg Bernstein weist u. . darauf hin, dass der von mir beschriebene Weg auch eine Sache des Lernstils ist. Ohne Kolb etc. im Detail zu bemühen, kann man vielleicht feststellen: Die Pragmatiker / Problemlöser erarbeiten sich ihren Weg eher selbst. Brauchen (?) / Wollen keine Schulung. Die Analytiker hätten es gern systematisch aufbereitet – und gern die Lösung, bevor sie Probleme haben. Also: Schulung bitte!

Wie können wir den Gedanken nutzen, wenn wir darüber nachdenken, ob und wie wir Medienkompetenz schulen?

2. Helfender Anstoß
Walter Böhme macht darauf aufmerksam dass es oftmals gezielte und vielleicht auch Anstoß gebende Hilfestellung braucht. Eine Fähigkeit wäre nützlich, aber die Hürde ist zu groß, um sie allein zu nehmen. Vielleicht weiß man auch gar nicht, dass, wo und wie man sich dazu selbst einen Weg suchen könnte. Das gilt für die ein oder andere Fragestellung sicher für alle Personengruppen.

Wie können Medienkompetenz-Schulungen aussehen, um diesem Bedürfnis Rechnung zu tragen? Um vielleicht auch die ins Boot zu holen, die „wollen lernen müssen“ (nach Horst Sievert) 😉

3. Verantwortung Lehrender

Claudia Bremer sagt es nachdrücklich: Lehrende (v. a. an Schulen) müssen sich im Zusammenhang mit ihrem Bildungsauftrag über den eigenen Bedarf hinaus auskennen mit Medieneinsatz, Mediennutzung und vielen Themen in dem Kontext.

Der Ansatz des Lernen Wollens, wenn es wichtig für den Lerner ist, kann und sollte dann für die Gestaltung der Lernszenarien aufgenommen werden, in denen die Kompetenzen vermittelt werden. Umso wichtiger, da hier Ziele auf der ehrgeizigen Ebene der Handlungssicherheit erreicht werden sollen / müssen.

Wie das aussehen kann, dazu gibt Claudia in ihren Auftaktposts zu dieser Woche (z. B. hier) selbst eine Fülle von Anregungen durch die Beschreibung ihrer Angebote.

Was wollt ihr als Lehrende zum Thema Lehrende können? Warum? Und wie würdet ihr es am liebsten lernen?

(Dazu frag ich mich gerade: Kann man Foren in Blogs einbinden? Das würd ich jetzt gern können… Habe aber etwas Sorge, dass ich nachher nicht die Zeit hab, was draus zu machen… Aber vielleicht habt ihr ja eine Inspiration für mich – und andere… )

4. Qualitätskontrolle

Und ich wende meine Rolle jetzt nochmal ins Gegenteil und gebe als weitere Frage mit rein: Aber die Qualitätskontrolle, wo bleibt die beim selbst Aneignen? Verstoße ich z. B. mit dem was ich mir als Blogging-Newby zurecht gereimt habe, vielleicht gegen sehr bewährte Regeln, die ich nicht kenne – störe die Blogosphäre und bin ein schlechtes Vorbild? Kann Oma Anne auch „mit T9“ SMSen – oder vielleicht noch wichtiger: die automatische Worterkennnug ausstellen oder ihr Wörterbusch erweitern…?

Brauche ich nicht Schulungen, wenn ich nicht nur „meine Problemstellung oberflächlich gelöst haben möchte“, sondern um meine Sache wirklich gut zu machen?

Innerlich tief in Gedanken und äußerlich auf dem Sprung grüßt euch
Jasmin

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