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31/05/2011 / jasminhamadeh

Cycling Conclusions: Diskussion E-Learning & Mobile Learning fertig

Mobiles Lernen – gute Sache: Da hab ich mich gerade auf mein Fahrrad gesetzt und dabei mobil und ganz in Ruhe über die Beiträge nachgedacht, die ich heute Vormittag gelesen und gesehen habe.
Mit – für mich – großem Erkenntnisgewinn:

Warum komme ich mit dem Thema „mobiles Lernen“ nicht weiter? Wieso habe ich nichts Mobiles sinnvoll in meine Kurse integriert? Oder hab ich? Was soll ich antworten, wenn mich jemand fragt, ob meine Kurse auch „mobiles Lernen“ unterstützen?

Und beim „falschrummen“ Einbiegen in die Einbahnstraße war mir alles klar: Weil ich von der anderen Richtung komme (oder die anderen tun das…)

Vom „stationären Lernen“ aus betrachtet, ist mobile learning eine tolle Sache: Die Gelegenheit zu lernen erhöht sich durch Lernen in der Bahn, im Park, am Strand, durch Nachrichten übers Handy, IPhone, Smartphone.

Aber: Vom moderierten E-Learning aus gesehen (Ihr erinnert euch: Ich bin eine Lernplattform und biete: …): Kein Gewinn. Wer WLAN hat oder ein internetfähiges Handy muss nicht mehr am Schreibtisch sitzen. Input , Output – alles genauso gut unterwegs möglich. Vielleicht könnte man an den  Formaten arbeiten, damit Content und Diskussionen etc. auch übers IPhone etc. komfortabel zu lesen und zu bestücken sind.

Und von den vielen schönen Anwendungsbeispielen, die in dieser Woche schon gesammelt wurden, nehme ich Inspiration für den E-Learning Methoden Pool mit.

Diskussion um E-Learning und „Mobile Learning“ fertig.

Gut, ich könnte ein paar Spielereien einbauen: Die Teilnehmer nutzen ihr Fotohandy und machen – je nach Kurs-Thema – Bilder von ihrem Arbeitsplatz, von Situationen, die zur diskutierten Fragestellung beitragen. Oder sie nutzen hr IPhone, ihren MP3Spieler (gibt es das noch?) als Diktiergerät und tragen Akustisches bei. Im Audioforum vielleicht? Als „kursrelevantes Rätsel“ für die anderen o. ä. Nicht wirklich echtes mobiles Lernen? Kann sein, aber was das genau ist, wissen wir ja auch noch nicht, wenn ich das hier richtig verstehe.

Ist es so einfach?
Holt doch auch mal die Fahrräder raus – vielleicht begegnen euch ja andere Erkenntnisse…

Jasmin, die sich irgendwie undifferenziert fühlt… und jetzt wieder unterwegs ist
(PS Den Montagsvortrag hab ich noch nicht nach-gehört, vielleicht finde ich da ja noch was, was meinen Blick diffferenzierter macht…)

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18 Kommentare

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  1. Lisa Rosa / Mai 31 2011 17:25

    ich denke, man muss lernen nicht so eng sehen, auf lectures und stoff (aufnehmen) reduziert gedacht. dann kommt nämlich tatsächlich bloß „lecture to go“ mit den mobiles heraus, und das ist natürlich unbefriedigend als benefit. denn es ist bloß die alte lernform mit einem neuen spielzeug.
    für mich stellt sich mobile learning ganz anders dar:
    endlich kann man raus aus dem klassenraum, der lernen auf systematisches, „stoff-stopfendes“ lehrgangslernen reduziert hat, wo die welt nur indirekt, nämlich “ didaktisch aufbereitet“ abgebildet und vor-interpretiert in lehrbüchern und arbeitsbögen vorkommt. stattdessen können wir jetzt echte erkundungsprojekte machen, wo schüler an den orten selbst den gegenstand ihres lernens bearbeiten können: im rathaus, im atomkraftwerk, im wald, im gerichtssaal. „Schüler erkunden ihren Stadtteil“ oder „Schüler erforschen die Gewässerqualität ihrer Kommune“ sind nur zwei echtlernprojekte als beispiel. und während sie dort sind und ihre beobachtungen und gedanken über mobiles miteinander teilen, im netz nach informationen über den gegenstand suchen und über die fb-gruppe oder twitter den coachenden lehrer fragen können, wie sie weiter verfahren könnten, sind sie sowohl mit dem gegenstand als auch mit ihren peers (der großen projektgruppe aka „Klasse“) und den weltinformationen über den gegenstand potentiell ständig in sofortiger verbindung. ein schlaraffenland des lernens. der klassenraum wird zum basislager, wo man sich am ende des tages trifft, um seine schatzkiste (gesammeltes material) auszukippen, zur verarbeitung zu sichten, und anschließend die präsentation in der projektgruppe bzw. in der schulgemeinde oder gar der kommune vorzubereiten.

    • jasminhamadeh / Mai 31 2011 20:06

      Hallo Lisa Rosa,
      erst dachte ich: Sag ich ja: Mobiles Lernen ist toll – wenn die Alternative „Stationäres Lernen“ ist.
      Na – und wenn „mobil lernen“ für dich „problemorientiertes Lernen“ ermöglicht und „stationäres Lernen“ in deiner Erfahrung vorwiegend darstellend vonstatten geht – ist es für komplexere Zusammenhänge natürlich ein Qualitätsgewinn. Da geht es aber dann um Lehr-/Lernansätze, nicht um „Wo lerne ich?“.

      Aber beim zweiten Lesen sehe ich: Da kann ich mehr draus mitnehmen fürs E-Learning:
      Mobiles Lernen kann ermöglichen, zu experimentieren, ausprobieren, zu erleben, anzuwenden – mit synchroner Unterstützung durch Mitlernende und Tutoren.
      Der Aspekt gilt auch, wenn ich von der E-Learning-Seite komme.

      Danke dafür! Ich werd mal versuchen, meine „ach, nicht so gern synchron-Einstellung“ abzulegen – und mir ein paar E-LEarnign Szenarien überelegn die auch für meine Klientel interessant sein könnte.

      Jasmin

      • Lisa Rosa / Jun 1 2011 09:43

        „Da geht es aber dann um Lehr-/Lernansätze, nicht um „Wo lerne ich?“.“ genau. beim mobile learning, so wie ich es verstehe, geht es um ubiquitous learning (ich kann eben mit mobile überall lernen), um continious learning (immer), um situated learning (in die „umwelt“ eingebettet) und um networked learning (vernetzt mit anderen menschen und mit allen im netz erreichbaren informationen).
        Dies ist eben ein ganz anderes lernen (der form, der art und weise nach), als es das lernen in der buchgesellschaft bisher war und in institutionellen lernkontexten, v.a. in der schule immer noch ist: nämlich: an einen leeren klassenraum gebunden, (nicht ubiquitous), an festgesetzte zeiten gebunden (nicht continious), systematisches „booklearning“ statt situiertes (projekt-) lernen … usw.
        Das ist mit dem medium und dem mobile device ja getriggert, dass diese „neuen“ lernformen in den vordergrund rücken, ja überhaupt jetzt (wieder) als lernen akzeptiert werden. denn bis eben noch wurde das entrüstet als nichtlernen ausgegrenzt. und dass in den schulen handyverbot existiert ist ja die kampfansage an diese neuen lernformen, das letzte aggressive agonieröcheln des „only book learning matters“ – zeitalters.

      • jasminhamadeh / Jun 1 2011 10:02

        „Mobile Learning“ triggert „situiertes Lernen“. Der Ansatz ist mir eine weertvolle Bereicherung.

        Meine beiden Abers:
        – Mit ein bisschen Phantasie und gutem Willen ist auch „un-mobil“ ein situiertes, probelmlösendes Lernen / Lehren möglich: f2f und auch im herkömmlichen e-Learning.
        – Der Ursprung des Handy-Verbots war wahrscheinlich nicht v. a. der Verteidigung des Buchs geschuldet…

        Mobile grüße! Jasmin

  2. Monika E. König / Mai 31 2011 21:17

    Hallo Jasmin,
    ich habe Dich (hoffentlich Dich) gerade bei XING „geadded“. 🙂

    … aber was ich gerade (überhaupt) sagen, beitragen/fragen wollte, war etwas ganz anderes…

    a) sagen/beitragen … doch fragen
    Wenn ich jetzt eine opco11-App entwickeln wollte,… was würde ich/würdest Du von der erwarten?

    b) fragen
    Gibt es ein „mobiles Endgeräte“, dass Du gerade mit Dir herumträgst?

    LG die mons

    • Jasmin / Jun 1 2011 09:35

      Hallo Monika,
      Freu mich mit dir auch über XING vernetzt zu sein! Doppeltes Netz hält vielleicht besser 😉

      zu a) Keine Ahnung – ich hatte gar kein opco11-App erwartet… und noch nicht in dieser Kategorie gedacht. Aber ich würd es gern: Hast du ein zwei Vorschläge, um meine Brainstorming Maschine in Gang zu setzen? Dann stürme ich gleich los.

      zu b) Ja – und ich oute mich jetzt mal: Ich war damit noch nie im Internet… Habe ich erst vor ein paar Wochen den Sprung gemacht zu einem Handy, das mehr als SMS und Telefonieren kann… Also internetfähig ist es – und für das Opco11-App von dir frickel ich mich da gern rein.

      Dich – und alle – grüßt:
      Jasmin

      • Jasmin / Jun 1 2011 13:35

        und nun denk ich darüber nach, wie ich meine nächsten zwei OPCO Wochen gestalten kann und will – denn ich bin ab morgen im Urlaub.

        Vielleicht machst du ein Opco App dafür? Also: Ich will:
        Zugriff zum Ocpc Kursblog,
        Zugriff auf die Blogs, die ich ab und zu scanne oder auf die verlinkt ist.
        Und ein bisschen was posten, vielleicht.
        Ich will ab und zu im Twitter lesen.
        Vielleicht will ich auch beitragen…
        Und die Aufzeichnungen anschauen…

        Das Ganze in Ruhe. Im Garten oder an einem ruhigen Ort im Haus…

        Hm – dafür brauch kein App – ich nehm das Netbook mit… Oder schau mal, wie weit ich mit meinem neuen Handy komme…

        Mensch, nun verlasse ich schon meine Basisstation, will lernen, habe ein lern- und lehrwilliges Umfeld – und finde noch immer keinen sinnvollen Einsatz fürs „Mobile Learning“.

        Bin ich zu phantasielos? Tret mich nochmal konkreter wegen des Apps – vielleicht macht es ja noch Klick bei mir…

        Jasminst

    • mons7 / Jun 1 2011 14:07

      einmal „s“ abziehen bitte. 😉 #eieiei

      • Jasmin / Jun 1 2011 14:16

        Jasmint ? 😉

  3. mons7 / Jun 1 2011 14:11

    Ja Jasmin,
    Du wirst es nicht glauben. Als ich mir selbst Gedanken dazu machte, was würde ich denn von einer App wollen, hatte ich genau (aber ganz GENAU) die gleichen Gedanken wie Du: Blogs, Twitter, Aufzeichnungen, vielleicht eine Zufallsauswahlsfunktion, und Input-Möglichkeit.

    Ja ist denn das die Möglichkeit?

    Lisa Rosa, ich glaube Du must jetzt (wieder) ran. Was ist für Dich als opco11-App vorstellbar?

    Herzliche Grüße an euch beide und den Rest der opco11-Welt

    m

    • jasminhamadeh / Jun 1 2011 14:46

      Wenn wir das gleiche denken, haben wir nichts voneinander 😉

      Doch doch! Und wie! Ich hab mal einen neuen Post draus gemacht und ihn in die opco Welt gezwitschert…

      Denn deine Frage inspiriert doch mal wieder sehr – finde ich.
      Schauen wir mal, wer da mehr mobile Phantasie aufbringt

      Jasminsst

    • Lisa Rosa / Jun 1 2011 16:26

      liebe Monika, es ist mir etwas peinlich, aber ich fürchte, ich weiß gar nicht, wofür ich eine opco-app überhaupt brauchen könnte … denn sie wäre ja dafür da, mir meinen zugang zur lernumgebung opco to go zu sichern. nun bin ich an opco11 aber immer nur soweit beteiligt, als mich meine üblichen kanäle hinführen, also twitter (mit hashtag), fb und mail-alerts, wenn ich wo eine diskussion weiter verfolgen möchte, wie diese hier z.B. das alles habe ich aber schon über apps im smartphone. vielleicht ist es altmodisch, aber ich habe es gerne so einfach wie möglich. und ich muss nicht alles von opco11 mitkriegen, denn ich habe eh keine zeit dafür. ich nehme das, was über meine üblichen kanäle gefiltert und mit einigem zufall zu mir hinfindet und bin damit zufrieden. ich habe weder angst, was zu verpassen, noch kann ich mit opcos und den vielen anderen interessanten zusätzlichen dingen anders umgehen als eben so. verstehste? in meinem alter muss man viel chillen statt alles mitkriegen 😉

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