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15/05/2011 / jasminhamadeh

informelles/formales Lernen/Social Media/Erfolgsfaktoren/Beispiele

Aus all den Blogs, Tweeds, Links, die ich verfolgt habe, habe ich zusammengestellt – und mit ersten eigenen Überlegungen ergänzt

1. Informelles Lernen ist nötig / wichtig / hilfreich

2. Formales Lernen ist nötig / wichtig / hilfreich

3. Social Learning / Social Media ist nötig / wichtig / hilfreich

4. Erfolgsfaktoren für sinnvollen Einsatz von Social Media im Lernprozess

5. Ansätze / Anregungen für Kombination formales / informelles Lernen mit Social Media

6. Konkrete Einsatzbeispiele

1. Informelles Lernen ist nötig / wichtig / hilfreich

  • Need for speed
  • „Just in Time“ rather than „Just in Case“
  • Autonomie ist ein Hauptmotivator fürs Lernen
  • finanziell unaufwändig
  • zeitlich flexibel

2. Formales Lernen ist nötig / wichtig / hilfreich

  • Zeit für Reflektion
  • Qualitätskontrolle
  • Begleiteter Lernprozess
  • Feedback
  • Motivation durch Lerngruppe
  • Zeitsparend
  • Vorgegebener Zeitrahmen hilft Lernzeiten und Prioritäten setzen

3. Social Learning / Social Media ist nötig / wichtig / hilfreich

  • Communities of Practice: Wissen zusammentragen, teilen und vermehren
  • Gemeinsame, demokratischere Wissenskonstruktion
  • größere Möglichkeit für an Themen Interessierte, an dem Prozess der Wissensentstehung teilzunehmen.
  • Horizont produktiv erweitern
  • Schnelle Reaktionen / Antworten
  • Motivation durch Community

4. Erfolgsfaktoren für sinnvollen Einsatz von Social Media im Lernprozess

  • Der Austausch braucht eine Richtung, ein gemeinsames Interesse
  • Gruppe muss ständig gepflegt werden / Themen selber füttern, damit etwas zurückkommt.
  • Prominenz der Moderatorin / des Moderators und vor allem ihr Engagement
  • kritische Masse erreichen, dank derer sich die Community selbst erhalten kann
  • Beteiligte müssen sich aktiv an Wissenskonstruktionsprozessen beteiligen
  • Überschaubarkeit: Keine hohen Reibungsverluste durch langes, vergebliches oder ablenkendes Suchen
  • Klare Kommunikationswege
  • Technisch einfach nutzbar und bedienbar

5. Ansätze / Anregungen für Kombination formales / informelles Lernen mit Social Media

  • Jane Hart: „Share&Learn“:LMS / Courseware mit Kollaborationsfunktionen Formales Lernen eingebettet in (informelle) Kollaboration / Kooperatives Lernen
  • Kleine Präsentationen u. ä. im Kontext gemeinsamer Nutzung / Reflexion einsetzen sind effektiver für den Lernprozess als aufwändige Multimedia-Produktionen
  • Collaboration model (nach Jane Hart): The content and topics are co-created in collaboration with the participants. You may be using a combination of social media that are complementary: Yammer for support and contact, Scrumble for brainstorming, a wiki to collect information and documents, a unique hashtag in delicious to build a joint library. It is becoming more of a learning network or learning community.
  • Embedded Model (David Wilkens): Soziale Elemente (wieder-)einführen, die in der klassischen Lehre auch eingesettz wurden – für Reflektion, Hinterfragen, Meinungsaustausch, Perspektivwechsel, Diskussion etc.
  • Community Model (David Wilkens): Größere Plattform zur Verfügung stellen, um sozialen Austausch auf verschiedensten Ebenen zu verschiedensten Themen zu fördern
  • Aufgabenstellungen integrieren, die das Konsultieren Social Media nötig / sinnvoll machen: z. B. für weitere Vernetzung, Expertenwissen einholen, Motivation durch Austausch mit Gleichgesinnten, Abfragen und Einbringen von aktuellen Informationen etc.

6. Konkrete Einsatzbeispiele:

  • Facebok im Schulalltag – für den organisatorischen Rahmen – und um den Kanal für inhaltliche Fragen offen zu halten (Martin Kunz)
  • Johannes Thönneßen, MWonline,: Experiment: Wissen der von Fachleutenzum Nutzen aller aktivieren.
  • Blog Carnival: Netzgemeinde wird regelmäßig aufgerufen, sich in Form von Blog-Beiträgen, Mails oder Kommentaren zu einem bestimmten Thema zu äußern. Jochen Robes / Andrea Back: WissensWert; Wissen vieler Bildungsexperten zusammentragen und breiteren Publikum zugänglich machen.
  • „Social Learning Community“: Interessierte diskutieren gemeinsam über die Themen Social Learning und Lernen via Web 2.0. (Jane Harts Plattform)
  • Kombination von Konferenz und Un-Konferenz (Kombination aus Wikis, Blogs, Twitter Live sessions Konferenzen und Un-Konferenzen (Simon Dückert)
  • Studiengang EduMedia / Duisburg: Online-Campus, Lernplattform mit Werkzeugen für ein interaktives Lernen & soziales Miteinander; Links zu Facebook-Seite und Twitter-Account, Skype- und ICQ-Kontaktdaten, eigene externe Blogs können eingebunden werden
  • Ralf Appelt: Uni Hamburg das Seminar “Lernen im social Web”: Essays, Seminarnotizen / Protokolle / in Teams Inhalte online erarbeiten und Ergebnisse online präsentieren / austauschen

Mir hat das jetzt weitergeholfen, die Diskussion etwas strukturierter und unter Berücksichtigung des bisherigen Austauschs zu reflektieren und weiterzudenken. Das würd ich hiermit dann gern teilen…

(Zu dieser Auflistung gibt es auch noch eine „Langversion“ mit Zitaten und allen Links. Falls  jemand Bedarf hat – einfach Bescheid geben. )

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